Alles für Motorradfans

Willkommen bei Hell-on-Wheels, der Seite für alle, die die Freiheit auf zwei Rädern lieben, starke Motoren verehren oder einfach nur Petrolheads sind.

Hier findet ihr alle Informationen über Motorräder, Motorradclubs und selbstverständlich die besten Touren und Strecken Deutschlands! Aber bevor ihr euch umschaut oder falls ihr komplett neu in dem Thema seit, sind hier ein paar Infos die euch sicher interessieren werden:

Was für Motorräder gibt es?

Motorrad ist nicht gleich Motorrad. Daher werden wir hier die verschiedenen Klassen beschreiben und euch einen kurzen Überblick geben! Dies sind bei Weitem nicht alle Modellarten, aber eine Zusammenfassung der gängigsten Klassen. Von den kleinen Rollern zu den absoluten Speedfreaks in der Superbike-Klasse ist alles dabei. Also lasst uns starten!

Allrounder

Ein Allrounder ist ein Motorrad, das sowohl die Sportlichkeit eines Sportbikes und die Langlebigkeit und Nutzbarkeit für lange Strecken eines Tourenmotorrads vereint.

Dabei ist ausschlaggebend, dass das Motorrad einfach beladen werden kann, also genügend Stauraum hat, eine gute Kontrollierbarkeit sowohl auf der Rennstrecke als auch auf losem Untergrund oder engen Straßen und ein Motor, der in allen Drehzahlbereichen genügend Drehmoment entwickelt. 

Die Übergänge sind fließend und in der Regel werden als Allrounder Mittelklasse-Modelle mit einem Hubraum unter 1.000 Kubikzentimetern bezeichnet.

Unter dem Begriff Allrounder sammeln sich unter anderem die Honda CBF 500 und 600 oder die Kawasaki ZR-7 und Versys.

Cruiser

Die Bezeichnung Cruiser bezieht sich auf ein typisch amerikanisches Design, das sich in den 1930ern entwickelt hat und von Unternehmen wie Harley-Davidson und Indian designt wird.

Japanische Hersteller begannen in den 1980er-Jahren in den Markt einzusteigen.

Die Merkmale des Designs sind vor allem ein langer Radstand, der großvolumige Motor mit besonders viel PS, breiter Lenker, ein vorn angebrachtes Trittbrett sowie eine breite Bereifung.

Cruiser sind oftmals die Basis von Custom Bikes. Diese Umbauten der Cruiser führten schließlich zu den ersten Choppern.

Zu den Cruisern gehören zum Beispiel Indians Chief Classic, der BMW R 1200 C und Harley Davidsons Fat Boy.

Motorroller

Motorroller sind Motorrad-Sonderbauarten, die in der Regel gedrosselt sind, um auch ohne Motorradführerschein gefahren werden zu können.

Die erste Roller wurden bereits 1914 gebaut und der erste deutsche Roller kam 1919 auf den Markt. Globalen Erfolg erzielte der Roller aber erst nach den Weltkriegen, besonders durch die Modelle der Firma Vespa.

Definiert wird der Roller vor allem durch die niedrigen Räder und ein gesondertes Trittbrett. In der Regel ist die Anmeldung und Versicherung eines Rollers billiger und einfacher und er dadurch sehr populär, besonders im städtischen Verkehr.

Zu den Motorrollern gehört zum Beispiel die Vespa Sprint oder der Peugeot Satelis 125 Compressor.

Naked Bike

Naked Bikes sind Serienmodelle, die für die Landstraße konzipiert wurden. Sie sind „naked“, also nackt, weil sie keine Außenverkleidung besitzen.

Motorräder ohne Außenverkleidung verursachen mehr Luftwiderstand, wodurch sie mehr Leistung benötigen. Allerdings kann eine oftmals teure Verkleidung auch beschädigt werden.

Der Begriff stammt aus den 1990er-Jahren und wurde als Marketingstrategie eingesetzt, da bereits zuvor der Großteil aller Motorräder, mit Ausnahme der Sportbikes, ohne Verkleidung geliefert wurden.

Der Begriff gilt unter Fans und Bikern als verpönt und besonders Klassik-Liebhaber lehnen ihn ab.

Zu den Naked Bikes gehören unter anderem die Moto Guzzi Griso, Sachs Roadster 800 und Yamaha XSR.

Roadster

Roadster sind eine Untergattung der Naked Bikes und auf das Fahren auf asphaltierten Straßen ausgelegt. Dabei ähneln sie klassischen Motorrädern aus den 1960er-Jahren. Es gibt keine einheitliche Definition und verschiedene Hersteller bezeichnen verschiedene Typen als Roadster.

Roadster haben keine Verkleidung, um das Leergewicht niedrig zu halten. Aus demselben Grund wird auch in der Regel auf ein Windschild verzichtet. Roadsters haben typischerweise Zwei- bis Vier-Zylinder-Motoren.

Der Schwerpunkt der Roadster ist niedrig um eine bestmögliche Kurvenlage zu bieten. Typischerweise haben die Motorräder eine Leistung zwischen vierzig und 150 PS bei einem Hubraum von 600 bis 1.300 Kubikzentimeter.

Zu den Roadstern gehören unter anderem die Triumph Bonneville T120 und die Kawasaki W800.

Sporttourer

Sporttourer sind Superbikes, die im Gegensatz zu ihren Sportkollegen auf Langstrecken und Touren ausgelegt sind.

Sie sind in der Regel voll oder zumindest halb verkleidet und bieten mehr Stauraum und oftmals einen Beifahrersitz für längere Touren.

Der Motorradrahmen ist im Gegensatz zu Superbikes für aufrechtes Sitzen ausgelegt und hat oftmals einen Windschutz. Die Motorleistung wird auf mittlere Drehzahlen optimiert und ein größerer Tank hilft bei längeren Touren.

Zu den Sporttourern gehören unter anderem die KTM 1200 Super Duke GT und die Yamaha FJR 1300 A.

Superbike

Superbike als Begriff gibt es seit den 1980er-Jahren und wurde durch den Motorrad-Rennsport, insbesondere der Superbike-Weltmeisterschaft ab 1988 geprägt. Sie sind voll verkleidet, um den Luftwiderstand zu verringern, und besitzen einen Hubraum zwischen 1.000 und 1.200 Kubikzentimetern.

Die Kawasaki Z1 von 1971 stellt das erste populäre Superbike dar, obwohl ihre Geschichte schon in den 1960er-Jahren beginnt.

Besonders die japanischen Motorradhersteller gelten als Pioniere und Meister des Superbikes, obwohl auch europäische Unternehmen wie BMW und Ducati große Bekanntheit für ihre Superbikes erlangt haben.

Typische Superbikes sind zum Beispiel die Aprilia RSV4 und die Suzuki GSX R1000.

Supersportler

Ein Supersportler ist einzig und allein auf den Rennsport ausgelegt und verzichtet daher auf Ausstattungen, die typisch für den allgemeinen Gebrauch im Straßenverkehr sind. Dabei liegt der Fokus auf maximaler Motorleistung und sportliches Fahren.

Üblicherweise sind diese Supersportler Testfahrzeuge für neue oder experimentelle Technologien. In den Fahrzeugen können sie getestet und schließlich in reguläre Straßenmodelle verbaut werden.

Der Hubraum dieser Superbikes variiert von Modell zu Modell und kann alles von fünfzig bis 1.200 Kubikzentimeter beinhalten.

Zu den Superbikes gehören die Kawasaki ZZR 1400 und die Ducati 999.

Motorradclubs

Motorradclubs gibt es für alle Klassen von Motorrädern und für jeden Geschmack., von Vespa Clubs zu Chopper Liebhabern. Lasst euch auch nicht abschrecken von dem schlechten Bild, das einige dieser Clubs vermitteln. Die allermeisten sind harmlos und schlicht für Fans und Freunde des Motorrads. Auf den folgenden Seiten findet ihr noch mehr Infos über die Clubs, Aktivitäten und alles weitere Wichtige, falls ihr einem Club beitreten wollt.

Nach diesem kleinen Intro seid ihr hoffentlich alle begeistert für die Welt von Motorrädern und Clubs. Auf den folgenden Seiten findet ihr nun Infos zur besten Ausrüstung für eure Tour sowie die passenden Ziele und natürlich der passende Zeitvertreib wenn man unterwegs ist.

Willkommen bei Hell-on-Wheels!